Sonntagsstimmung

Draußen regnet es, der Himmel ist grau, das Bett ist warm, der Kaffee heiß. Was gibt es Besseres, als einfach mal liegenzubleiben?

Web-Fundgrube #4

Ein Kinderarzt erzählt, wie er jedes schreiende Baby ruhig bekommt. Nicht, dass mir das irgendwie helfen würde, aber man kann sich das ja mal in die Kategorie Allgemeinwissen ablegen. Trick sind die Ärmchen, die Windelgegend und der 45°-Winkel.

Ein Australier durfte nicht in den Backstage-Bereich seiner Lieblingsband, also hat er sich kurzerhand in den Wikipedia-Artikel der Band als Familienangehöriger eingtragen und schwupps, war er drin. So einfach geht das. Mir fallen da ja allerhand Szenarien ein: Cousin von Barack Obama, Neffe von Putin, Enkel von Queen Elizabeth……

Web-Fundgrube #3

HowToGeek erklärt uns, warum sogenanntes sicheres Löschen von Dateien nicht zuverlässig funktioniert, warum es bei SSD noch unzuverlässiger funktioniert als bei traditionellen Festplatten und warum es hilft, das Laufwerk komplett zu verschlüsseln.

Eine Haut ohne Pickel oder Unreinheiten wirkt nicht nur gesünder und attraktiver, sie suggeriert auch mehr Reife und Sachverstand

In Oklahoma gibt es Esel, die in Streifenwagen fahren. Esel wie in Equus asinus asinus.

Web-Fundgrube #2

Antworten auf 6 Fragen zum Winterthema Tee in der ZEIT: Macht Tee schön? Ist er gesund? Warum sehen Teebeutel neuerdings oft so komisch aus?. Ich benutze übrigens zum Stoppen der Ziehzeit für meinen Tee steep.it, weil ich viel zu faul bin, die Stoppuhr-App zu benutzen.

Wegen zu vieler Gehirnerschütterungen verbietet die US Army in der Militärakademie West Point ab sofort ….. – wartet’s ab, …..: Kissenschlachten. Kissenschlachten sind einfach viel zu gefährlich. Nicht, dass jemand die Kadetten kaputt macht, bevor sie ihre Einsatzgebiete erreichen. Der 34-seitige Untersuchungsbericht enthält viele geschwärzte Stellen, als ginge es um den Schutz von Staatsgeheimnissen, berichtet SPIEGEL ONLINE.

Wunderbarer Text von Johnny Germanic über die Verwendung von unzähligen Komplikationen für das Verb sein, wo auf englisch einfach eine Form von to be ausreicht. »Warum so kompliziert, Herr Meier?« »Aber das ist doch gar nicht kompliziert, das ist einfach deutsch.«

Ein Frau in Florida, die von ihrem Freund als Geisel gehalten wurde, rief über einen Pizza-Lieferdienst die Polizei um Hilfe.

Web-Fundgrube #1

Eine Chinesin war zehn Jahre lang verschollen. Ihre Familie ging vom Schlimmsten aus. Nun wurde sie wiedergefunden – wohlauf in einem Internet-Café. Sie war von Zuhause geflohen, um Videospiele zu spielen. Dieses Jahr habe ich das Buch Error von Neal Stephenson gelesen, das von solchen jungen Leuten handelt, die sich ihren Lebensunterhalt mit dem Spielen von Games in Internet-Cafés verdienen.

Die Gentleman’s Gazette erklärt, warum faltenlose Krawattenknoten aussehen, als hätte sie ein 13-Jähriger gebunden.

Die ZEIT hat ein schönes Info-Portal zum 100-jährigen der Relativitätstheorie erstellt.

In der Provinz 新疆 (Xinjiang) im äußersten Nordwesten Chinas wurden laut einem Bericht der New York Times Mobilfunkanschlüsse gesperrt, weil die Nutzer VPN-Dienste verwenden, die es ihnen ermöglichen, die Internet-Zensur zu umgehen, oder weil sie ausländische Messenger-Apps verwenden (z. B. WhatsApp). — Auch bei TechCrunch

Airbus träumt davon, Passagiere in wechselbaren Containern auf Flugzeugrümpfe aufzusetzen, um Zeit und Geld der Fluggesellschaften beim Boarding zu sparen.

Tötungsmaschine und pelziges Kuschel-Monster

Gestern Abend entwickelte sich in der Maine-Coon-Gruppe auf Facebook eine kleine Diskussion darüber, ob es angebracht ist, dass wir unsere kleinen Pelztiger draußen nach Vögeln, Mäusen und Küken jagen lassen. Wo Küken doch so süß sind. Klein und gelb und zwitschern. Man kann doch nicht so grausam sein und dem Stubenkater ein Küken vorsetzen. Ein niedliches kleines Babyküken.

Chicks in a box

Niedlich, nicht wahr?

Dabei sind doch Vögel und Mäuse das Natürlichste, was eine Katze verspeisen kann. Eine auf dem Land aufgewachsene, von sauberem Wiesengras ernährte Feldmaus ist Katzen-Bio-Regionalware, sozusagen. Unser Kater bringt täglich seine Ration Lebendfutter nach Hause. Mal einen Singvogel, meistens eine Maus. Und jedes Mal denke ich darüber nach, wie viel gesünder und nahrhafter das ist als jede Dose Katzenfutter aus der Schokoriegel- und Tiernahrungsfabrik.

Maine-Coon-Kater mit Beutevogel im Maul

Marley mit Beute

Auf Gizmodo ist dieser Tage ein Artikel von Kiona Smith-Strickland erschienen, der ziemlich genau dieses Thema aufgriff: This Is The One Thing That People Never Understand About Cats. Sie berichtet darin von einer Studie in Großbritannien, bei der KatzenbesitzerInnen gefragt wurden, wieviele tote Tiere ihr kleiner LIebling denn so im Monat heimbringe. Die meisten Befragten lagen mit ihrer Schätzung weit neben der Realität.

Katzen sind Raubtiere. Zugegeben süße. Pelzige. Schnurrende und Anschmiegsame. Aber dennoch Raubtiere. Wer von uns denkt da schon dran, wenn wir ihren warmen Körper unsere Beine wärmen lassen, wenn ihr Schnurren uns beim Fernsehgucken beruhigt? Wenn sie uns auf den Bäuchen rumtrampeln? Dass in dem süßen kleinen Mäulchen, das ich gerade kraule, vor wenigen Stunden noch ein zuckender, blutender Körper hing, kurz davor, verspeist zu werden?

Die Katzen in der Studie brachten pro Monat um die 10 Beutetiere nach Hause. Wenn man davon ausgeht, dass sie um die 30 % ihrer Fänge mitbringen, macht das ca. 30 getötete Kleintiere im Monat. Eins pro Tag. Die anderen werden am Tatort verspeist oder es wird so lange mit ihnen gespielt, bis die Lust vergeht.

In unserem Garten jedenfalls ist es sehr ruhig. Bei den Nachbarn hört man es laut zwitschern und tschirpen, die Bäume und Büsche sind voller Drosseln, Rotkehlchen und Finken. Bei uns: Totenstille. Im wahrsten Sinn des Wortes. Denn wo ein Jäger wohnt, bleibt die Beute fern.

Bildnachweis:

Feeds sind tot, Leute!

Feeds. RSS. Atom.

Ja, ich kenne eure Sprüche. Feeds nutzt doch niemand mehr. Heute wollen die Leute lieber auf Facebook oder Instagram oder Meerkat sehen, was es Neues auf meinem Blog gibt. Feeds sind sowas von 1985. IRC und so.

Ganz ehrlich: Ich finde Feeds toll. Ich liebe es, eure Blogs in meinem Feedreader zu abonnieren. Ja, ich habe einen Feedreader. Den ich sogar selbst hoste. Feeds machen es mir einfach, zu sehen, wer von euch etwas Neues geschrieben hat. Schnell. Ohne mich durch eure Social-Media-Profile zu wühlen.

Bitte tut mir doch einen Gefallen: Verlinkt euren Feed in eurem Blog. Macht irgendwo einen kleinen RSS-Button. WordPress macht das auch automatisch ins Meta-Widget.

Sicher, ich bin nicht auf den Kopf gefallen und kopiere mir den Feedlink auch aus eurem Quelltext. Aber trotzdem. Büddebüddebüddde. Danke.

Mal schnell, mal langsam. Doch zum Glück haben wir Bier und Meerrettich

Das erste Viertel des ersten Buches meiner 100-Bücher-Challenge ist geschafft. Zweihundert Seiten Dostojewski. Ich bin ganz stolz. Luftschlangen.

Der Roman ist gar nicht so anstrengend geschrieben, wie ich immer dachte. Ja, es gibt Höhen und Tiefen: Mal ist richtig Handlung und Spannung; kurz darauf wird seitenweise philosophiert und über Schmerzen geklagt. Und mit Bier und Meerrettich kann wohl jede Krankheit besiegt werden (das werde ich mir merken). Doch alles in allem bin ich noch dabei. Vorläufiges Fazit nach 25 %: Dieses Buch wird bis zum Ende gelesen.

Die russischen Namen und Namenszusätze sind natürlich gewöhnungsbedürftig, aber ganz gut durchschaubar, da die Zahl der Charaktere sich – bisher zumindest – im Rahmen hält.

Na dann, Seite 201…

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