Web-Fundgrube #1

Eine Chinesin war zehn Jahre lang verschollen. Ihre Familie ging vom Schlimmsten aus. Nun wurde sie wiedergefunden – wohlauf in einem Internet-Café. Sie war von Zuhause geflohen, um Videospiele zu spielen. Dieses Jahr habe ich das Buch Error von Neal Stephenson gelesen, das von solchen jungen Leuten handelt, die sich ihren Lebensunterhalt mit dem Spielen von Games in Internet-Cafés verdienen.

Die Gentleman’s Gazette erklärt, warum faltenlose Krawattenknoten aussehen, als hätte sie ein 13-Jähriger gebunden.

Die ZEIT hat ein schönes Info-Portal zum 100-jährigen der Relativitätstheorie erstellt.

In der Provinz 新疆 (Xinjiang) im äußersten Nordwesten Chinas wurden laut einem Bericht der New York Times Mobilfunkanschlüsse gesperrt, weil die Nutzer VPN-Dienste verwenden, die es ihnen ermöglichen, die Internet-Zensur zu umgehen, oder weil sie ausländische Messenger-Apps verwenden (z. B. WhatsApp). — Auch bei TechCrunch

Airbus träumt davon, Passagiere in wechselbaren Containern auf Flugzeugrümpfe aufzusetzen, um Zeit und Geld der Fluggesellschaften beim Boarding zu sparen.

Tötungsmaschine und pelziges Kuschel-Monster

Gestern Abend entwickelte sich in der Maine-Coon-Gruppe auf Facebook eine kleine Diskussion darüber, ob es angebracht ist, dass wir unsere kleinen Pelztiger draußen nach Vögeln, Mäusen und Küken jagen lassen. Wo Küken doch so süß sind. Klein und gelb und zwitschern. Man kann doch nicht so grausam sein und dem Stubenkater ein Küken vorsetzen. Ein niedliches kleines Babyküken.

Chicks in a box
Niedlich, nicht wahr?

Dabei sind doch Vögel und Mäuse das Natürlichste, was eine Katze verspeisen kann. Eine auf dem Land aufgewachsene, von sauberem Wiesengras ernährte Feldmaus ist Katzen-Bio-Regionalware, sozusagen. Unser Kater bringt täglich seine Ration Lebendfutter nach Hause. Mal einen Singvogel, meistens eine Maus. Und jedes Mal denke ich darüber nach, wie viel gesünder und nahrhafter das ist als jede Dose Katzenfutter aus der Schokoriegel- und Tiernahrungsfabrik.

Maine-Coon-Kater mit Beutevogel im Maul
Marley mit Beute

Auf Gizmodo ist dieser Tage ein Artikel von Kiona Smith-Strickland erschienen, der ziemlich genau dieses Thema aufgriff: This Is The One Thing That People Never Understand About Cats. Sie berichtet darin von einer Studie in Großbritannien, bei der KatzenbesitzerInnen gefragt wurden, wieviele tote Tiere ihr kleiner LIebling denn so im Monat heimbringe. Die meisten Befragten lagen mit ihrer Schätzung weit neben der Realität.

Katzen sind Raubtiere. Zugegeben süße. Pelzige. Schnurrende und Anschmiegsame. Aber dennoch Raubtiere. Wer von uns denkt da schon dran, wenn wir ihren warmen Körper unsere Beine wärmen lassen, wenn ihr Schnurren uns beim Fernsehgucken beruhigt? Wenn sie uns auf den Bäuchen rumtrampeln? Dass in dem süßen kleinen Mäulchen, das ich gerade kraule, vor wenigen Stunden noch ein zuckender, blutender Körper hing, kurz davor, verspeist zu werden?

Die Katzen in der Studie brachten pro Monat um die 10 Beutetiere nach Hause. Wenn man davon ausgeht, dass sie um die 30 % ihrer Fänge mitbringen, macht das ca. 30 getötete Kleintiere im Monat. Eins pro Tag. Die anderen werden am Tatort verspeist oder es wird so lange mit ihnen gespielt, bis die Lust vergeht.

In unserem Garten jedenfalls ist es sehr ruhig. Bei den Nachbarn hört man es laut zwitschern und tschirpen, die Bäume und Büsche sind voller Drosseln, Rotkehlchen und Finken. Bei uns: Totenstille. Im wahrsten Sinn des Wortes. Denn wo ein Jäger wohnt, bleibt die Beute fern.

Bildnachweis:

[Anleitung] Chromecast + Unblock-US + Fritz!Box = Funktioniert

Der Chromecast ist ein schönes kleines Gadget, der bei uns neben dem Bluray-Player die Hauptlast des Film- und Serienkonsums trägt. Wir haben uns schon lange vom klassischen (linearen) Fernsehen verabschiedet und machen uns das Programm selbst. Zunächst waren es DVDs, dann kam Bluray, später diverse Streaming-Angebote. Die Sat-Schüssel hängt zwar am Haus, ist aber an unserem Fernseher schon gar nicht mehr angeschlossen.

Da wir gerne Filme und Serien in der amerikanischen Originalversion ansehen, und das Angebot bei Netflix USA wesentlich reichhaltiger ist, könnten wir Unblock-US nutzen, um trotz Geosperre auf das amerikanische Angebot zugreifen zu können. Dabei wird die Anfrage nach Auflösung der Internetadresse über einen DNS-Server in den USA geleitet und man gaukelt man dem Netflix-Server vor, man säße in einem anderen Land.

Ich gehe hier nicht auf die Details zur Einrichtung der DNS-Anfrage ein, dazu gibt es im Netz schon jede Menge. Einfach mal googeln.

Wenn man den abweichenden DNS-Server von Unblock-US fest in den Router einträgt (in unserem Fall eine Fritz!Box 6360 Cable von Kabel Deutschland), können alle mit dem Heimnetz verbunden Geräte die Geosperre umgehen, ohne dass weitere Einstellungen an den Geräten selbst nötig sind. Es ist nur darauf zu achten, dass alle Geräte (PCs, Handys, Tablets etc.), ihre Server-Einstellungen via DHCP von der Fritzbox erhalten (alternativ die IP-Adresse der Fritzbox jeweils als primären DNS-Server hinterlegen).

Link zur DNS-Konfigurationsseite der Fritzbox:
http://[IP-Adresse der Fritzbox im Heimnetzwerk]/internet/dns_server_enh.lua.

Hier liegt aber mit dem Chromecast der Hund begraben: Der Chromecast hat von Google für seine Anfragen fest die DNS-Server von Google eingebrannt bekommen (8.8.8.8 und 8.8.4.4). Alle DNS-Anfragen vom Chromecast werden daher an der (an Unblock-US gerichteten) DNS-Einstellung der Fritzbox vorbeigemogelt und lassen einen Zugriff auf das amerikanische Netflix nicht zu.

Nutzt man einen Profirouter (oder hat Glück, dass man einen Router hat, der mehr Einstellungen als die Fritzbox zulässt), kann man mit Einträgen in die iptables alle Anfragen aus dem Heimnetz an die Google-DNS-Server an den Unblock-US-Server umleiten. Leider ist das bei der Fritzbox so einfach nicht möglich (abgesehen davon, man spielte eine alternative Firmware auf den Router).

Mit einem kleinen Trick bekommt man den Chromecast aber nun doch dazu, mit dem Unblock-US-DNS-Server zu kommunizieren. Das Zauberwort heißt statische Route.

Unter Heimnetz > Netzwerk > Netzwerkeinstellungen findet sich der Punkt Statische Routingtabellen. Hier kann man hinterlegen, was mit Anfragen an gewisse IP-Adressen geschehen soll, wohin diese geleitet werden sollen.

Ein Wort zur Vorsicht: Nimmt man hier falsche Einstellungen vor, kann man sich den Zugriff auf den Router und das Netzwerk selbst verbauen. Es lohnt sich, zunächst ein Backup der funktionierenden Fritzbox-Einstellungen vorzunehmen).

An dieser Stelle legen wir nun fest, dass alle Anfragen aus dem Heimnetz an die DNS-Server von Google ins Nirvana geschickt werden. Die Einstellungen dazu lauten wie folgt:

Wir legen für jede der beiden IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 jeweils eine Route an:

IP-Adresse: 8.8.8.8
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Gateway: Eine gültige IP-Adresse aus dem Heimnetzwerk, die nicht vergeben ist

IP-Adresse: 8.8.4.4
Subnetzmaske: 255.255.255.0
Gateway: Eine gültige IP-Adresse aus dem Heimnetzwerk, die nicht vergeben ist

Durch diese Einstellung sendet der Chromecast seine Anfrage zur Namensauflösung an den Google-DNS-Server. Die Fritzbox nimmt nun diese Anfrage und leitet sie auf die unter Gateway eingetragene IP-Adresse im Heimnetz weiter. Da dort aber kein Server antwortet, sendet die Fritzbox die Antwort Destination unreachable (Ziel nicht erreichbar) an den Chromecast zurück. Dieser fällt nun auf die Fritzbox-DNS-Adresse zurück und versucht sein Glück darüber. Die Fritzbox leitet seine Anfrage an den Unblock-US-Server und voilà: Der Chromecast hat Zugriff auf Neflix USA.

Noch zwei weitere Worte zur Vorsicht

  1. Erstens: Das hier beschriebene Szenario ist eine theoretische Abhandlung, die bei dem Cousin eines Freundes eines Freundes funktionierte. Natürlich würde niemand diese Einstellungen vornehmen, da man ja eine Geosperre umgehen würde und damit entgegen der Netflix-Nutzungsbedingungen handeln würde.
  2. Zweitens: Durch die Umleitung aller Anfragen aus dem Heimnetz auf einen alternativen DNS-Server (in diesem Fall Unblock-US) gibt man dunklen Mächten die Möglichkeit, den gesamten Internetverkehr aus dem Netz abzugreifen. Zwar ist dies kein VPN und es wird nur die Anfrage nach der Namensauflösung über den alternativen Server geschickt. Der anschließende normale Traffic sollte über die üblichen Wege zu den Servern gelangen. Allerdings könnte ein böser Mensch mittels der Antwort der DNS-Anfrage den gesamten Verkehr über seine eigenen Server leiten und den Datenstrom mitschneiden. Hier ist also die Frage zu beantworten, inwieweit man einem Anbieter eines DNS-Server vetraut (davon abgesehen, dass das gleiche ja auch beim DNS-Server des eigenen Internetproviders oder jedes anderen DNS-Servers zutrifft, der nicht unter der eigenen Kontrolle steht). Würde jemand einen solchen DNS-Anbieter hacken, hätte er die Möglichkeit, alle Daten (für den Laien unbemerkt) auf andere Server umzuleiten und von dort aus dann zur richtigen Adresse zu schicken.

    Es ist demnach empfehlenswert, den DNS-Server nur für die Zeit einer Chromecast-Anfrage umzustellen und anschließend wieder die Standardeinstellungen zu verwenden. Grundsätzlich lohnt es sich, darauf zu achten, möglichst viel seines Internetaufenthalts über HTTPS abzuwickeln, da der Datenstrom dann noch zusätzlich verschlüsselt ist und zumindest nicht ohne größeren Aufwand ausgelesen werden kann (ich empfehle hierzu einen Blick auf die Firefox- um Chrome-Erweiterung HTTPS Everywhere zu werfen).

Noch ein paar Links für weitere Infos:

Jurassic World oder der ewige Kampf Urzeitmonster gegen Stöckelschuh

Sie sind neu hier? Wenden Sie dem Käfig nie den Rücken zu! Oder was denken Sie, warum diese Stelle frei geworden war?

So, lieber Ben, hier ist der gewünschte Review von Jurassic World, dem vierten Teil der Sauriersaga rund um den pechbehafteten Familienpark auf der Isla Nublar. Nun ist es also soweit. Zwanzig Jahre sind seit dem ersten Versuch vergangen, mit einem Freizeitpark voller lebender Saurier zahlende Touristen auf die sonnige Insel zu locken. Diesmal hat der Park bereits geöffnet, über 20.000 Menschen schlängeln sich durch Fahrgeschäfte, stehen für Attraktionen an, streicheln und reiten, sitzen auf Tribünen und beobachten Raubtierfütterungen oder genießen das Leben in einem der vielen gastronomischen Betriebe.

Von der Handlung erinnert vieles an den ersten Teil der Serie: Wieder sind zwei Kinder ohne ihre Eltern im Park (Ty Simpkins als quasselnder Dino-Fan und Nick Robinson als sein zunächst am Geschehen uninteressierter Bruder), wieder will ein skrupelloser Machtmensch eine Evakuierung und Schließung des Parks um jeden Preis verhindern (Vincent D’Onofrio), wieder gibt es zum Glück aller einen Ranger/Trainer, der die Tiere versteht und den anderen Hauptdarstellern zur Seite steht (Chris Pratt als Sauriana Jones). Oh ja, und die Dame mit den Stöckelschuhen (gespielt von Bryce Dallas Howard, die auf dem Sofa bei Conan so schön auf Kommando über Home Depot weinte).

Ich möchte nicht zuviel verraten, aber falls du nichts weiter über die Handlung erfahren möchtest, solltest du hier aufhören zu lesen.

Die eigentlichen Protagonisten des Films sind die Saurier, größer, lauter, schneller und mit mehr Zähnen bestückt als je zuvor. Leider kann ich mir die Namen der verschiedenen Rassen nicht merken, ich habe sie mit Spitznamen versehen, damit ich der Handlung besser folgen konnte. Da sind der altbekannte Schuppensaurier, der dicke Schwimmsaurier, der neugezüchtete Zahnsaurier und die mehr oder weniger niedliechen Rennsaurier. Oh, und Flugsaurier gibt’s diesmal auch.

Man sollte denken, die Wissenschaftler hätten aus den Erfahrungen der vergangenen drei Teile gelernt. Dem scheint aber nicht so zu sein, denn diesmal züchten sie einen neuen, noch gefährlicheren und nie dagewesenen Hybriden, der bald beginnt, seine im Labor zusammengerührten Verhaltensweisen zum Schrecken der Parkbesucher auszuleben. Als Nebenhandlung gibt es noch einen Typen vom Militär, der von Sauriern auf Schlachtfeldern und in feindlichen Tunnelsystemen träumt.

Während nun also Bryce Dallas Howard mit ihren weißen Stöckelschuhen durch Matsch und Morast flüchtet, ständig beschützt durch Chris Pratt mit Safarigewehr und Motorrad, bahnt sich die Sauriermeute ihren Weg unerbittlich in Richtung der inzwischen panischen Menschenmenge im All-Inclusive-Ferienresort. Bis es dann zum großen Showdown kommt, in dem der dicke Schuppensaurier dem Zahnsaurier, während die kleinen Beißsaurier den Brüllsaurier an das Becken des schwimmenden Fresssauriers, aber was rede ich, das sollte man gesehen haben. Ein bisschen wie Alien vs. Predator, nur mit mehr Schuppen und alles niedermähenden Schwänzen.

Alles in allem, ein spannendes Sequel der Sauriersaga. Langweilig wird es nie, jeder kurzen Verschnaufpause folgt die nächste Actionszene. Schön umgesetzt wechseln die Bilder zwischen sonnendurchfluteten Regenwäldern und dunklen Szenen im Unterholz. Diesen Film in 3D zu sehen lohnt sich allemal. Das Gebiss des Zahnsauriers (oder war es der Beißsaurier?) aus der Kinoleinwand heraus in den Zuschauerraum ragen zu sehen ist schon ein Erlebnis.

Für mich lief die Handlung aber zu glatt und vorhersehbar ab. Es fehlten die Spannungsbögen aus dem ersten Teil, die Figuren bleiben blass und undeutlich (vielleicht abgesehen vom kleinen Gray, der seine Rolle als dinobegeisterter Junge überzeugend rüberbringt). Die weibliche Hauptdarstellerin, der man ihre Rolle abkauft, ist wider Erwarten nicht die rotblonde Schönheit im weißen Sommerkleid, sondern die intelligente und zielstrebige Saurierfrau aus der Retorte.

Den Bechdeltest besteht der Film trotz mehrerer weiblicher Hauptrollen nicht. Ja, es kommen mindestens fünf weibliche Personen vor, davon drei in Hauptrollen (Achtung Spoiler):

1. Die hybride Saurierfrau mit dem wunderbaren Namen Indominus Rex
2. Das Beta-Weibchen (namens Blue) des Velociraptor-Rudels
3. Claire Dearing (Bryce Dallas Howard) als Geschäftsführerin des Parks

Zwar kommunizieren die beiden Saurierfrauen nicht nur mit Männchen sondern auch untereinander, aber leider ausschließlich über Chris Pratt und seine Rolle als Alphatier des Raptorrudels.

Eine klassische Saurieraction ohne Tiefgang, dafür aber mit viel Wumms.

Feeds sind tot, Leute!

Feeds. RSS. Atom.

Ja, ich kenne eure Sprüche. Feeds nutzt doch niemand mehr. Heute wollen die Leute lieber auf Facebook oder Instagram oder Meerkat sehen, was es Neues auf meinem Blog gibt. Feeds sind sowas von 1985. IRC und so.

Ganz ehrlich: Ich finde Feeds toll. Ich liebe es, eure Blogs in meinem Feedreader zu abonnieren. Ja, ich habe einen Feedreader. Den ich sogar selbst hoste. Feeds machen es mir einfach, zu sehen, wer von euch etwas Neues geschrieben hat. Schnell. Ohne mich durch eure Social-Media-Profile zu wühlen.

Bitte tut mir doch einen Gefallen: Verlinkt euren Feed in eurem Blog. Macht irgendwo einen kleinen RSS-Button. WordPress macht das auch automatisch ins Meta-Widget.

Sicher, ich bin nicht auf den Kopf gefallen und kopiere mir den Feedlink auch aus eurem Quelltext. Aber trotzdem. Büddebüddebüddde. Danke.

Bug in Joomla 3.4 lässt keinen Slash im Editor zu (& Lösung)

Im neuen Joomla-Release 3.4 gibt es im Editor CodeMirror einen Bug, der dafür sorgt, dass es nicht möglich ist, im Editorfenster einen Schrägstrich (Forward Slash) zu schreiben.

Ich war heute Morgen dabei, einen neuen Post in Joomla 3.4 schreiben, als mir dieser Bug das erste Mal aufgefallen ist. Ich wollte einen Hyperlink in den Text einfügen und wunderte mich, warum ich keinen stinknormalen Slash schreiben konnte. Erst dachte ich, es wäre wieder ein Problem mit meiner Tastatur oder meinem PC, aber überall sonst konnte ich den Slash schreiben, nur nicht im Joomla-Editorfenster.

Ich habe mich also auf die Suche begeben und bin dabei auf Github auf diesen Bug gestoßen. Das dahinterliegende Problem ist wohl ziemlich einfach. Die Entwickler von CodeMirror hatten die glorreiche Idee, dass ein Slash immer ein Trigger sein soll, um den aktuell geöffneten Tag zu schließen. Das jemand auch einfach so mal (also außerhalb eines Tags) einen Slash verwenden könnte, daran dachte keiner.

Der offizielle Fix für das Problem wird wohl frühestens in der nächsten Version von Joomla gefixt sein. Es gibt aber eine ganz einfache Möglichkeit, zumindest das Problem schnell zu umgehen. Man geht einfach über Erweiterungen > Plugins > CodeMirror auf die Einstellungsseite von CodeMirror. Dort die Funktion Tag Completion auf Aus stellen. Schwups, kann man ab sofort wieder einen Slash eigeben.

Krimi-Bestenliste 2014 der ZEIT

Die Zeit-Redaktion hat heute ihre Liste der (ihrer Meinung nach) besten Krimis 2014 veröffentlicht. Es handelt sich dabei zwar nur um eine sehr knapp gehaltene Auflistung von 10 Romanen, aber immerhin mit jeweils einem oder zwei Sätzen zum Inhalt. Darunter Bücher von James Lee Burke, Tom Hillenbrand und David Peace. Vielleicht ist ja die eine oder andere Idee dabei.

Mehr bei ZEIT Online unter http://www.zeit.de/kultur/literatur/2014-12/krimizeit-bestenliste-2014.

Lieblingstweets #1

Sammlung meiner Lieblingstweets aus KW47/2014

Bücher-Frischetheke #1

bookstoreNeben den altbekannten Klassikern meiner 100-Bücher-Challenge stoße ich immer mal wieder auf Neuveröffentlichungen in den hölzernen und den virtuellen Regalen der Buchhändler. Ich kaufe zwar selten ganz frisch herausgekommene Bücher, halte mich aber ganz gern auf dem Laufenden, was sich so seinen Weg in die Regale und auf die Tische bahnt.

Für mich selbst behalte ich Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt schon seit einiger Zeit im Auge. Warum also nicht ein paar Sätze zu ein paar der Bücher schreiben und ab und zu auf dem Blog einen Beitrag veröffentlichen?

Dies ist nun der erste Beitrag aus der neuen Reihe Bücher-Frischetheke, mit ein paar Neuerscheinungen, die mir in den letzten Tagen aufgefallen sind:

Toller Dampf voraus: Ein Scheibenwelt-Roman (Terry Pratchett)
Ein weiterer Roman aus der wunderbaren Scheibenwelt-Reihe. Bisher habe ich noch nicht einen dieser Romane gelesen. Immer wieder will ich mich mal ranwagen, aber jedes Mal, wenn ich mich entscheiden will, mit welcher Geschichte ich anfangen soll, stehe ich wieder am Anfang. Der eine empfiehlt diese Story zum Einstieg, der andere jene. Dann sehe ich, wie viele verschiedene Bücher es schon in der Reihe gibt und dann gebe ich wieder entnervt auf. Auf meine 100-Bücher-Liste habe ich “Wachen!, Wachen!” gesetzt mit dem festen Vorsatz, endlich mal einzusteigen. (Erscheint am 3. November 2014)

Kinder der Freiheit (Ken Follett)
Endlich wieder ein Follett. Und eine Story, die in Deutschland spielt noch mit dazu. Ein Familien-Epos rund um die Berliner Mauer. Der Abschluss der Jahrhundert-Trilogie. Mal sehen, ob die Geschichte hält, was sie verspricht. Ein Bestseller ist sie wohl schon, steht ja schließlich Ken Follett drauf. Das, und dann noch “epische Familiensaga”: Ich sehe das Buch ganz lange ganz oben im Besteller-Regal, da, wo ich nicht drankomme mit meinen eins sechsundneunzig. (Erschienen am 16. September 2014)

Handelsgesetzbuch HGB, Ausgabe 2014
Endlich wieder eine neue Ausgabe DES Standardwerks deutschen Handels. Nur schade, dass das Seehandelsrecht in dieser Ausgabe nicht enthalten ist. Dafür aber mit Wechselgesetz und Scheckgesetz und Publizitätsgesetz. Und das ist ja die Hauptsache. (Erscheint am 1. Dezember 2014)

Weber’s Wintergrillen: Die besten Grillrezepte
Grillen, Eiscreme, Sonnenmilch. Die drei großen Saisonartikel. Eiscreme wird längst auch im Winter konsumiert und Sonnenmilch nehmen wir mit in den Jahresendurlaub auf die Seychellen oder den Skitrip ins Ötztal. Nur das Grillen will nicht so recht in die dunkle Jahreszeit passen. Liegt das vielleicht daran, dass der Kugelgrill keine Winterreifen hat? Weber will das spätestens jetzt ändern, mit so tollen Rezepten wie Entenbraten mit Honigglasur und Apfel-Maronen-Füllung oder T-Bone-Steak mit Cranberry-Meerrettich-Chutney. Obwohl, bei uns wird ja sowieso rund ums Jahr gegrillt. Egal, ob es dafür die Winter-Grillfibel gibt oder nicht. (Erschienen am 29. September 2014)

Bildnachweis: Book Sale by Phil Roeder. Lizenz: CC-BY-2.0

Mal schnell, mal langsam. Doch zum Glück haben wir Bier und Meerrettich

Das erste Viertel des ersten Buches meiner 100-Bücher-Challenge ist geschafft. Zweihundert Seiten Dostojewski. Ich bin ganz stolz. Luftschlangen.

Der Roman ist gar nicht so anstrengend geschrieben, wie ich immer dachte. Ja, es gibt Höhen und Tiefen: Mal ist richtig Handlung und Spannung; kurz darauf wird seitenweise philosophiert und über Schmerzen geklagt. Und mit Bier und Meerrettich kann wohl jede Krankheit besiegt werden (das werde ich mir merken). Doch alles in allem bin ich noch dabei. Vorläufiges Fazit nach 25 %: Dieses Buch wird bis zum Ende gelesen.

Die russischen Namen und Namenszusätze sind natürlich gewöhnungsbedürftig, aber ganz gut durchschaubar, da die Zahl der Charaktere sich – bisher zumindest – im Rahmen hält.

Na dann, Seite 201…

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