Fleisch aus dem Reagenzglas: Menschliche Lösung Antwort auf Probleme bei der Massentierhaltung.

Fleisch aus dem Reagenzglas: Menschliche Lösung Antwort auf Probleme bei der Massentierhaltung. Bald vielleicht auch ohne Blutserum (übrigens wieder eine Verwendung von Blut, an die in biblischen Zeiten wohl kaum zu denken war). Würdet ihr solches Fleisch essen?

https://www.tagesschau.de/ausland/clean-meat-101.html

Veröffentlicht von H.U. Graedener

Rheinland-pfälzischer Hesse aus dem Taunus mit baltisch-skandinavischen Vorfahren und Wildwest-Blut. Reiselustig. Film- und Serienfan, Original ohne Untertitel. Verdient seine Brötchen mit Computern. Google+, Facebook, Twitter

6 Antworten auf “Fleisch aus dem Reagenzglas: Menschliche Lösung Antwort auf Probleme bei der Massentierhaltung.”

  1. Wenn sie es ohne das Blutserum schaffen, es also gegen kein biblisches Gebot verstößt, würde ich es wahrscheinlich schon mal probieren. Hängen halt noch viele andere Faktoren dran: Preis, Geschmack, Konsequenzen des Herstellungsprozesses usw.

    Das lässt sich so noch schwer abschätzen.

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  2. Ich glaube Tiere werden heute so ausgebeutet und hoch effizient gemästet und verwertet, es wird sehr schwer sein, das preislich zu unterbieten. Schon jetzt ist doch kaum jemand bereit, etwas mehr Geld für gutes Fleisch bzw. Essen auszugeben. Essen muss heute vor allem billig sein. Dafür darf der jährliche Urlaub dann aber ruhig teuer sein. Wenn das Brötchen ein paar Cent mehr kostet, meckern die Rentner gemeinschaftlich an der Theke. Dabei sollte es den Menschen doch ein Bedürfnis sein, lieber für gutes und gesundes Essen mehr Geld auszugeben und dafür an Technik und Urlaub etwas zu sparen. Das passiert aber nicht. Deshalb glaube ich nicht, dass das eine Zukunft hat. Probieren würde ich es aber auf jeden Fall!

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  3. Da Blutfraktionen eine Gewissenssache sind, und die auch irgendwo her kommen, würde ich Laborfleisch als Gewissenssache einstufen. Beziehungsweise unbedenklich.

    Ich fände es sehr unlogisch wenn jemand sein roter Steak essen würde, das Laborfleisch aber liegen lassen würde weil da etwas mit Blutserum ist.

    (Man kann natürlich behaupten, dass es nicht schmeckt.)

    Wenn ihr alle Impfungen verweigert, wäre es konsequent auch dieses Fleisch zu verweigern.

    Was Ausbeutung betrifft: mir wird’s übel, mir so etwas an zu schauen. In dieser Hinsicht finde ich Laborfleisch moralisch besser als die industrielle Tierausbeutung.

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  4. Bruno Neuckermans Doch was gibt nun dem „Blut“ bzw. dem Fleisch die rote Farbe? 

    Es ist das Myoglobin Molekül, das zwar dem Blutfarbstoff Hämoglobin sehr ähnlich ist, jedoch nicht wirklich etwas mit diesem zu tun hat. Das Myoglobin enthält Eisen und bindet damit Sauerstoff. Das Myoglobin ist sozusagen der Sauerstoffspeicher der Muskulatur. Das interessante dabei ist, je mehr Sauerstoff einem Muskel zur Verfügung steht, desto leistungsfähiger kann der Muskel werden. Dadurch ist es möglich über die Fleischfarbe  die Aktivität des Tieres zu bestimmen. Je aktiver das Tier war, desto leistungsfähiger musste der Muskel sein, desto mehr Sauerstoffvorrat musste der Körper für diesen Muskel anlegen und das Fleisch bekommt eine intensive rote Farbe.

    Beim Garen wird nun Wasser aus den Proteinen im Fleisch freigesetzt und vermischt sich mit dem rötlichen Myoglobin und färbt dieses rot! Dieses rot gefärbte Wasser wird nun fälschlicherweise als „Blut“ bezeichnet!

    https://grillinstructor.net/grill-mythen-blutiges-steak-ist-es-wirklich-blut/

    grillinstructor.net – Grill-Mythen – blutiges Steak – ist es wirklich Blut?

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  5. Es ist eklig.

    Aber das mag mein persönliches Empfinden sein.

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