Movie-Review: Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr (2013)

Wieder einmal wird das Weiße Haus Ziel eines Terrorangriffs. Wieder wird der Präsident der Vereinigten Staaten gekidnappt. Wieder steht das Schicksal der westlichen Zivilisation auf der Kippe und wieder kämpft ein psychisch angeschlagener Ex-Secret-Service-Agent für die Freiheit des amerikanischen Volkes.

Gesamturteil: 3 out of 5 stars (3 / 5)

Olympus Has Fallen (Link zu Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr auf IMDB) ist der zweite Film des Jahres 2013, in dem Terroristen das Weiße Haus angreifen. Aber anders als White House Down ist Olympus keine Actionkomödie, sondern eine knallharte Einzelkämpfer-Action mit vielen Schießereien.

Spannung:3 out of 5 stars (3,0 / 5)
Action:5 out of 5 stars (5,0 / 5)
Humor:1 out of 5 stars (1,0 / 5)
Emotion:1 out of 5 stars (1,0 / 5)
Ka-Wumm:4 out of 5 stars (4,0 / 5)
Durchschnitt:2.8 out of 5 stars (2,8 / 5)

1 Punkt auf der Bechdel-Skala: Mehr als zwei Frauen haben Sprechrollen, reden aber nicht miteinander. Eine der Frauen spricht ausschließlich koreanisch, daher weiß ich nicht, ob sie zählt.

Handlung? Nordkoreanische Terroristen nehmen US-Präsident gefangen, um an die Selbstzerstörungscodes der amerikanischen Atomwaffen zu kommen und diese in den Silos zu zünden. Ehemaliger Secret-Service-Agent begibt sich zwischen die Kampffronten, um dem Treiben ein Ende zu machen.

Der Film ist gar nicht so übel, der Regisseur Antoine Fuqua sorgt für gute Spannungsbögen. Was mich allerdings stört, sind die ausführlichen Kampfszenen und das viele Blut, das sowohl in den Szenen des Flugzeugsangriffs als auch in den Nahkampfaufnahmen zu sehen ist. Außerdem finde ich, dass man einem Großteil der Aufnahmen von Washington und dem Weißen Haus ansieht, dass diese im Computer entstanden sind. Gut, ich kann verstehen, dass eine Filmcrew es wahrscheinlich schwierig hätte, eine Genehmigung zu bekommen, mit Kampfmaschinen über Washington zu fliegen und im Regierungsviertel Feuerwerk zu zünden. Mich erinnerten aber nicht wenige der Szenen eher an ein Computerspiel als an einen Spielfilm.

Gerard Butler macht seine Sache als Einzelkämpfer gut. Erinnert wieder etwas an damals, als er den Attila spielte. Morgan Freeman ist klasse als Interims-Präsident. Schade, dass Ashley Judd nur so einen kurzen Auftritt hat. Ach, und Aaron Eckhard? Ich mochte ihn in Thank You For Smoking und in The Dark Knight lieber. Aber vielleicht wollte er auch mal US-Präsident auf seinen Lebenslauf schreiben können.

Sehenswert? Ja, einmal. Vielleicht zweimal. Aber dann ist auch gut.

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Bildnachweis: 35mm movie negative von runner1616, Permalink zur Quelle, lizenziert unter Creative Commons CC BY-SA 3.0

Veröffentlicht von H.U. Graedener

Rheinland-pfälzischer Hesse aus dem Taunus mit baltisch-skandinavischen Vorfahren und Wildwest-Blut. Reiselustig. Film- und Serienfan, Original ohne Untertitel. Verdient seine Brötchen mit Computern. Google+, Facebook, Twitter

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