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Mit Evernote mehr Durchblick
(Evernote-Serie, Teil 1)

Dies ist der erste Artikel der Serie über Evernote. Ich versuche seit geraumer Zeit Papierberge aus meinem Leben zu verbannen und einen Großteil dessen, was traditionell in Papierform ins Haus flattert, elektronisch zu verarbeiten und abzulegen. Evernote steht dabei im Mittelpunkt.

Evernote gibt es für Windows und Mac, für Blackberry, Android, iPhone/iPad und das Windows Phone. Für Neulinge empfehle ich Erste Schritte mit Evernote im Evernote Corporate Blog.

Paper Weaving
Paper Weaving von FeatheredTar. Lizenz: CC-BY 2.0

Ich stehe in keiner Beziehung zur Evernote Corporation. Bei diesen Artikeln handelt es sich um meine persönlichen Erfahrungen und meine Meinung.

Frühere Versuche, ohne Papier auszukommen

Ordner ohne Struktur
Ordner ohne Struktur: folders von john-norris. Lizenz: CC-BY-SA 2.0

Vor einigen Jahren habe ich begonnen, einzelne Dokumente einzuscannen und elektronisch abzulegen. Ich hatte das zunächst in einer einfachen Ordnerstruktur in Windows gemacht, habe aber bald den Überblick verloren. Außerdem fehlte mir eine geeignete Suchmöglichkeit: Ich habe Sachen nicht mehr wiedergefunden. Später habe ich mir nach dem Vorbild Wikipedias mit Mediawiki ein persönliches Wiki angelegt. Die Pflege war allerdings zeitraubend und mühsam.

Der Beginn des Evernote-Experiments

Evernote-Logo © Evernote Corporation
Evernote-Logo © Evernote Corporation

Bei Evernote bin ich schon seit Jahren angemeldet, habe es aber mehr oder weniger höchstens als elektronischen Post-It-Ersatz eingesetzt. Ende 2012 stieß ich dann auf die Artikelserie Going Paperless von Jamie Todd Rubin und setzte mich intensiver mit dem Konzept von Evernote auseinander. Ich entschloss mich, das Experiment zu wagen und zog alle meine Artikel und Dokumente aus dem Mediawiki nach Evernote um.

Außerdem wollte ich den Versuch wagen, auf Papier größtmöglich zu verzichten und nicht nur Dokumente in Evernote abzulegen, sondern auch persönliche Notizen und sogar Termine dort zu speichern. Alles, vom interessanten Zeitungsbericht über die Einkaufsliste für das Grillfest am Samstag, und Aufzeichnen meines Tagesablaufs, bis hin zu Rechnungen und Verträgen sollte in das Programm mit dem grünen Elefanten.

Ich machte mir gleich zu Beginn Gedanken über die Sicherheit der abgelegten Dokumente, die Backupmöglichkeiten, sowie den logischen Aufbau einer Struktur.

In den nächsten Wochen veröffentliche ich hier in loser Reihenfolge, wie sich Evernote für mich von einem Ersatz für gelbe Klebezettel auf meinem Schreibtisch zu einem mächtigen Aufbewahrungsort meines digitalen Lebens gewandelt hat.

Die Themen sind wie folgt geplant:

  • Teil 1: Überblick: Mit Evernote produktiver arbeiten
  • Teil 2: Setup: Die Sortierung meiner Notizen und Grundlegendes zur Sicherheit
  • Teil 3: Füllen: Welche Wege nehmen Dokumente und Notizen?
  • Teil 4: Struktur: Gut durchdachte Notiz-Titel sind die halbe Miete
  • Teil 5: GTD und Evernote: Actions, Waiting, Projekte — Alles drin
  • Teil 6: Sicherheit: Der Schutz vor unbefugten Zugriff und meine Backup-Strategie
  • Teil 7: Feedly und Pocket: Lesen und Ablegen
  • Teil 8: IFTTT: Die Automatisierungsmaschine

Veröffentlicht von

H.U. Graedener

Rheinland-pfälzischer Hesse aus dem Taunus mit baltisch-skandinavischen Vorfahren und Wildwest-Blut. Reiselustig. Film- und Serienfan, Original ohne Untertitel. Verdient seine Brötchen mit Computern. Google+, Facebook, Twitter

2 Gedanken zu „Mit Evernote mehr Durchblick
(Evernote-Serie, Teil 1)“

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